13.08.2026, 09:06 Uhr

GLIENICKER TREFFEN DIE NACHBARSCHAFT IM WALDSEEVIERTEL
AM TAG DES MAUERBAUS

Glienicker treffen die Nachbarschaft im Waldseeviertel, am Tag des Mauerbaus

Von Jens Bohl, CDU-Glienicke, Vorstandsmitglied

Am 13.08.2026 jährte sich zum 65ten mal der Tag des Berliner Mauerbaus. Die CDU-Glienicke, Anwohner Glienickes und dem Hermsdorfer Waldseeviertel fanden es, dass dieses ein gedenkwürdiger Tag sei, welchen alle stets in Erinnerung behalten. Im Jahr 1961 wurde mit diesem brutalen Beschluss der damaligen DDR-Funktionäre, eine räumliche Trennung auch zwischen unseren Gemeinden veranlasst. Eine Konsequenz, welche Familien, eine ganze Nation, gewaltsam getrennt hatte. Ein nie wieder gut zu machender Fehler unserer gemeinsamen deutschen Geschichte. Nur durch den starken Willen nach Freiheit und dem Mut eines ganzen Volkes, die Vereinigung wiederherzustellen, wurde im November 1989 die Wiedervereinigung zurückgewonnen.

In diesem Gedanken erinnerten wir auch an unseren gemeinsamen Kampf. Es wurden Pläne entwickelt, welche erneut eine räumliche Trennung unserer Gemeinden herbeiführen sollte. Es gab den Wunsch einiger Partikularinteressenten, zwei Verkehrsverbindungen zwischen Waldseeviertel und Glienicke zu sperren. Ein Vorhaben, welches das Berliner Verwaltungsgericht am 11.06.2026 eindeutig abgelehnt hat. Das Gericht wies die Klage mit der Begründung ab, dem Kläger fehle die sogenannte Klagebefugnis, um Verkehrslenkungen rechtlich zu erzwingen.

Mit Start am Grenzstreifen in der Alte Schildower Straße trafen wir unsere Nachbarn. Wir hörten Geschichten einiger alteingesessenen Anwohnern über diese Zeit bis 1989 und wie sich seither beide Gemeinden weiterentwickelt haben und wie wir wieder zusammengewachsen sind. Mit einem gemeinsamen Spaziergang entlang der Schildower Straße wollten wir klar unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen.

Ja, wir wollen offene Nachbarschaft!